Endlich kriegen wir ein großes “ß”. Nach meinen Erfahrungswerten hat zwar die eine Hälfte Deutschlands überhaupt nicht gewusst, dass der Buchstabe ß bisher nur als Kleinbuchstabe existierte, und die andere Hälfte ist dank Rechtschreibreform nicht mehr in der Lage den Buchstaben korrekt anzuwenden, weswegen oft sowieso konsequent darauf verzichtet wird, doch für den geringen Anteil der Bevölkerung, der mit dem ungeliebten ß tatsächlich umgehen kann, werden sich nun viele Probleme endlich in Luft auflösen.

In Luft aufgelöst hat sich heute auch kurzzeitig mein Glauben an die Intelligenz meiner Kommilitonen, als sich neben mir zwei Sozialwissenschaftlerinnen darüber aufregten, dass sie

  1. als Sozialwissenschaftler auch Veranstaltungen des Fachbereichs Politik besuchen müssen und sie
  2. in diesen auch noch Texte auf Englisch lesen sollen.

Aber man kann auch einfach nicht verlangen, dass man sich über die Bedeutung des eigenen Studienfaches bewusst ist. Und dann auch noch zu verlangen, dass man im Bachelor-Studium Texte in der Weltsprache Englisch lesen muss, die womöglich sogar noch länger als 5 Seiten sind… Also, das geht wirklich zu weit.

Und da aller guten Dinge 3 sind, löste sich dann heute Nachmittag auch noch ein Teil unserer Powerpoint-Präsentation auf, ärgerlicherweise auch noch durch mein eigenes Verschulden.
Aber keine Sorge, der fehlende Teil wurde wiedehergestellt und morgen nach dem ersten Teil des Referats löst sich dann hoffentlich alles in Wohlgefallen auf.

Auf ein erfolgreiches Halbfinale heute abend!