So 16 Sep 2007
Die Trägheit der Seele und die Helfer der Welt
Posted by somuchcloser under .
Schon vor Ewigkeiten mal gemacht, aber heute mal wieder dran gedacht.
Ich bin die 9 und die 2 in Reinform. Die 9, weil ich einfach nicht in der Lage bin meine Energie zu sammeln. Ich bin ziellos- und es ist mir egal. So wie mir fast alles relativ gleichgültig ist. So wie in dem Comic meiner Lieblingsexmitbewohnerin: “Sieh nur, wie groß die Welt heute ist!”. Und ich, träge im Bett liegend und völlig desinteressiert: “Größer als sonst?” Couldn’t care less.
Und eine 2… Weil ich Zuneigung nur dann erkenne, wenn ich gebraucht werde. Und es nicht schaffe mal zu sagen, dass ich jemanden brauche. Das zeigt sich in vielen kleinen Dingen, die ich nicht genauer erläutern will und die mich wohl im Endeffekt auch an den Punkt gebracht haben, an dem ich mich im Moment befinde.
Schon interessant, wie sehr das tatsächlich zutrifft.
Außerdem ist mir gestern auch wieder klar geworden, dass Gott in meinem Leben eine viel zu kleine Rolle spielt, was wohl vor allem an meiner Begleitung durch den gestrigen Tag liegt, die mir vorlebte, wie es anders gehen kann. Und dann habe ich gelesen:
Denn mein Plan mit euch steht fest: Ich will euer Glück und nicht euer Unglück. Ich habe im Sinn, euch eine Zukunft zu schenken, wie ihr sie erhofft. Das sage ich, der Herr.
(Jer 29, 11)
Darauf sollte ich wohl wirklich mehr vertrauen.
Heute hören wir endlich mal wieder Laura Veirs, weil wir gestern im Auto sehr ausgiebig die Magic Numbers hörten und davon eine Pause brauchen. Und dann lief plötzlich:
When you sing, when you sing
The stars fill up my eyes
Galaxies pour down my cheeks
Galaxies…they flood the street
Galaxies
When we dance, when we dance
Eels and sea grass float on by
I’m 10,000 leagues beneath the sea
10,000 leagues…beneath the green
10,000 leagues
When we kiss, when we kiss
Bears and boulders vibrate through the air
Gravity is dead you see
No gravity…all I need is beating red
No gravity
(Galaxies)
Die Frau schreibt Lieder, deren Texte alleine schon wie Gedichte klingen; die ohne Musik schon wirken. Und wenn dann die Musik dazu kommt… Wahnsinn. Danke an denjenigen, der sie mir empfohlen hat.